Ein Stück vom Himmel
gewonnen

ich hab gewonnen, gesiegt, ich hab es geschaftt.

mal wieder

ich war im kh in eisenach stationär. v.A. nichts und alles.

aber ich hab es mal wieder irgendwie geschafft, doch eins ist anders. mir war nie bewusst wie schwer das grade ist bei den letzten stationären sachen. doch diesmal saß/lag ich da und mir war immer bewusst wie es mir geht, dass ich eigt nicht mehr kann und trotzdem immer immer wieder aufstehe.

es war hart. es hat tränen gekostet. heimliche, denn ich war allein. aber nicht ganz allein aber doch allein. ich habe alles allein gemacht, und ich glaube du warst petra oder rosi. oder alle. auch weiß. danke

ich hab es mal wieder geschafft, zwar noch etwas geschwächt, doch die medikamente schlagen an, und ich habe heute noch keine schmerzen gehabt und das hatte ich seit 6 wochen nicht mehr, ich weiß nicht ob heute noch welche kommen, ich weiß nicht was heute noch passiert, aber ich weiß eins, es geht berg auf. und ich hab es geschafft.

es erfüllt mich mit stolz, das mag eingebildet klingen, doch ich hab es geschafft und es war so ein sau harter weg, nicht härter als alle anderen wege der letzte 400 tage, die ich krank bin, aber mir doch sehr bewusst.

nun wird alles gut, und ich seh die fußspuren im sand. wie war das noch? gott ist nicht da um leiden abzuschaffen sondern um es erträglicher zu machen, ich bin unendlich dankbar dafür- und ich bin noch viel dankbarer darüber, was sich entwickelt hat bis zu heutigen tag, das mir geholfen wurde, dass man was gefunden hat. ich danke

etwas was mich sehr beschäftigt und diese freude in den hintergrund stellt ist stefans tod. ich kann es nicht glauben und doch bin ich heute morgen aufgewacht und es war das erste an was ich dachte. und immer wieder diese frage wie verzweifelt muss ein mensch sein?

ich bin mir sicher dass wir nich alles wissen und dass wir auch nie alles wissen werden, aber eins weiß ich: ich bin traurig darüber dass so eine tiefe verzweiflung der umwelt entgeht. dass es keiner merkte, dass es wirklich so weit kommen kann, dass sich ein mensch vergast und nicht mehr genug lebenswillen zeigt um aufzustehen und das garagentor zu öffnen [zitat niko]. es war selbstmord. das ist inzwischen 100 %ig klar, denn auch das motorrad war an. und das auto. es ist mir unverstell bar, ich kann es nicht glauben. und ich weiß nciht was ich sagen soll. es überfordet mich

wenn ein mensch so etwas macht, es ist verzweiflung.

ich versuch jetzt das thema zu wechseln, eine überleitung hab ich nicht, denn dazu gäbe es einfach keine.

ich darf freitag wieder in schule, es ist wie immer und doch so ganz anders. es war schon so oft in meinem leben, nach langer krankheit wieder leben. es ist jedesmal toll doch auch dieses mal ist es mir komisch bewusst. ich lebe diese tage hier so bewusst, als seien es meine letzten. ich frage mich warum und es ist ein komisch gefühl, ich mag es verdrängen grad.

also, ab freitag geht es wieder los. mal gucken wie lange ich durchhalte, aber ich muss ja denn ich möchte mit nach münchen.

heute nachmittag telefoniert cla mit andi, ich werde bei niko sein.

danke fürs zuhören,

irgendwann werd ich wieder schreiben, aber grad war so schön, denn ich bin allein hier

27.5.08 13:05
 


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